5.13 Moonlight becomes you / Der verschwundene Mond

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28.01.2005 / 27.06.2007

Gastauftritte: Warren Christie (Ione), Meredith McGeachie (Geryon), Robin Mossley (Timeo)

Regie: Jorge Montesi
Drehbuch: Lu Abbot & Stacey Berman-Woodward

Trance hat eine schlechte Phase. Sie ist ungeduldig, weil sie nach Rommies Hochrechnungen ca. "8,7 Jahre" brauchen wird, bevor sie sich wieder an alles erinnern kann. Von Unruhe getrieben, versetzt sie sich auf Seefra-2. Dort wiederum versuchen Harper, Doyle, Beka und Rhade einmal mehr, den vedranischen Geheimnissen unterirdisch näher zu kommen. Der Versuch endet damit, dass Beka und Rhade von den anderen getrennt werden und in einer Art "Testlabor" der Vedraner landen, in der "Beschützer von Avataren" ausgebildet werden - vorausgesetzt sie überleben die Illusionen und den Wahnsinn, den ihre eigenen Gedanken ihnen vorgaukeln. Rhade und Beka diskutieren sehr ausgiebig darüber, wie wütend Beka darüber ist, von Rhade als "Stammmutter aller Nietzscheaner" behandelt zu werden. Doyle setzt sich selbst außer Gefecht, als sie mit Waffengewalt die Tür zu der Kammer öffnen will.

Währenddessen taucht Trance in die bunte Welt eines Wanderzirkus' ein. Die geschäftstüchtige Geryon präsentiert einen seltsamen "Sonnengott", der kleine Zaubereien und Prophezeiungen vorführt. Dylan folgt ihr und wird dabei von Timeo angesprochen, der Dylan für denjenigen hält, der auf Grund einer alten Wahrsagung in einem noch älteren Buch "das Gleichgewicht" wieder herstellen wird. Dylan schenkt dem Gerede des alten Mannes vorerst noch keinen Glauben. Als er Trance findet, eröffnet diese ihm, dass sie nicht auf die Andromeda zurückkehren wird. Sie glaubt, in dem "Sonnengott" des Wanderzirkus eine verwandte Seele gefunden zu haben und will bei ihm bleiben. Ihr erster Kuss hat ungeahnte Folgen - am Himmel über dem Planeten taucht plötzlich ein Mond auf, der vorher noch nie zu sehen war. Geryon versucht, ihren "Sonnengott" und beste Einnahmequelle von Dylan und Trance fernzuhalten. Sie schreckt auch nicht davor zurück, die beiden gefangen zu nehmen. Als Dylan den eigentlichen Namen des "Sonnengottes" - Ione - erfährt, klingelt es bei ihm. Ione ist keineswegs ein "Sonnengott", sondern ein Avatar wie Trance, und zwar nicht irgendein Avatar, sondern der Avatar des Mondes von Tarn-Vedra. Doch was nicht zusammengehört, kann auch nicht zusammenbleiben. Trance als Avatar der Sonne von Tarn-Vedra und Ione als Avatar des Mondes von Tarn-Vedra bringen den Mond auf Kollisionskurs mit Seefra-2. Trance und Ione suchen den Schlüssel in den gleichen Katakomben, in denen Harper, Doyle und die anderen sich aufhalten. Geryon unternimmt einen letzten Störversuch, den Trance gewaltsam beendet. Beka und Rhade werden befreit - und sind allen erlebten Schrecken zum Trotz wohlbehalten. Für Trance und Ione kommt einmal mehr die Stunde der Trennung - nur wenn der Mond und die Sonne getrennt sind, ist alles im Gleichgewicht. Trance erträgt die Trennung nur schwer und verschwindet, entschließt sich aber doch zur Rückkehr auf die Andromeda.